16. August

"Ein Alkoholiker ist völlig außerstande, etwa aus Selbsterkenntnis mit dem Trinken aufzuhören. Im Gegenteil, wir müssen sogar zugeben, dass wir allein nichts ausrichten können. Willenskraft und Selbsterkenntnis helfen uns gar nichts, wenn uns jene seltsame Leere des Gehirns überfällt, sobald sich die Verlockung naht. Der Alkoholiker befindet sich geistig in einem hoffnungslosen Zustand. Und jeder Funke einer Illusion, dass wir´s am Ende doch allein schaffen könnten, muss im Keim erstickt werden. Unsere einzige Hoffnung ist, dass die Seele Heilung findet und wir im Sinne des Programms tätig werden. Nur durch Anwendung spiritueller Prinzipien kann unser Problem gelöst werden. Ohne göttlichen Beistand sind wir ohnmächtig."

Habe ich mir solche Ausreden aus dem Kopf geschlagen?

MEDITATION

Ruhe nun aus, bis das Leben, die unvergängliche Lebenskraft - die dir durch Adern, Herz und Sinne fließt - dir erneut gebietet, dich zu betätigen. Dann fließt die arbeit wieder munter fort. Müdes Schaffen führt zu nichts. Doch Gottes belebende Kraft ist dem müden Geist und Körper stets zugänglich. Gott ist dein Arzt und dein Heil. Suche bei ihm in stiller Zwiesprache deine Ruhe und deinen Frieden. Dann mache dich erfrischt an Leib und Seele wieder ans Werk - denn Gott hat dich erneuert.

GEBET

Ich bete, dass der Seelenfrieden, den ich gefunden habe, mir neue Tatkraft gibt und des Tages Mühsal von mir abfällt.