18. August

"Wir Agnostiker, die ewig Zweifelnden, haben festgestellt, dass wir vorankamen, sobald wir unsere Vorurteile beiseite ließen und uns bereit fanden, an eine Macht, größer als wir selbst, zu glauben; obwohl wir diese Macht - die wir Gott nennen - weder erklären noch begreifen können. Sobald aber ein Mensch glaubt, oder auch nur zu glauben bereit ist, befindet er sich auf dem rechten Weg. Auf diesem einfachen Fundament kann das wunderbare Bauwerk unserer inneren Gesundung errichtet werden."

Bin ich bereit, einer Macht zu vertrauen, die ich weder erklären noch begreifen kann?

MEDITATION

Wir suchen Gottes Nähe und es heißt: "Suchet, so werdet ihr finden". Dabei kommt es nicht so sehr auf das Suchen selbst an als vielmehr auf deine innere Überzeugung, dass Gott in deinem Herzen wohnt. Um seine Gegenwart zu spüren, musst du dich sowohl in kleinen als auch in großen Dingen des Lebens seinem Willen fügen. Erst so wird seine Führung möglich. Manches trennt dich von Gott - ein falsches Wort, ein durch Angst verursachtes Versagen, eine schroffe Kritik oder ein versteckter Groll. Ein liebevolles Wort hingegen, eine selbstlose Geiste der Versöhnung oder freundliche Hilfsbereitschaft bringen dich ihm näher.

GEBET

Ich bete, dass ich nur das denken, sagen oder tun möge, was mich Gott näher bringt. Ich bitte, dass ich durch ein inständiges Gebet, ein freundliches Wort oder eine selbstlose Tat seine Nähe spüren darf.