3. März

Nachdem wir uns ausgeliefert haben, liegt unser Alkoholproblem nicht mehr in unserer, sondern in Gottes Hand. An uns ist es lediglich, dafür zu sorgen, dass wir nie mehr danach greifen, es nie wieder zurücknehmen. Lassen wir es in Gottes Hand! Wann immer mich die Vorstellung überkommt, einen Schluck zu trinken, muss ich mir sagen: Das darf ich nicht. Ich habe mit Gott einen Pakt geschlossen, nicht zu trinken. Er will nicht, dass ich trinke, also werde ich es auch nicht tun. Gleichzeitig bitte ich in einem kurzen Gebet um Kraft, damit ich meinen Pakt einhalten kann.

Werde ich diesen Pakt mit Gott auch halten?

MEDITATION

Ich will versuchen, mehr und mehr in dieses neue Leben hineinzuwachsen. Wenn ich mich nur oft genug mit meinem Seelenleben beschäftige, werde ich unmerklich innerlich wachsen. Je näher ich zwar dem neuen Leben komme, desto stärker wird mir meine eigene Unzulänglichkeit bewusst werden. Doch ist das Gefühl des Versagens ein untrügliches Anzeichen dafür, dass ich tatsächlich wachse, denn nur Anstrengung tut weh. Solange ich körperlich, geistig und seelisch träge bin, ist von einem Gefühl des Versagens oder des Unbehagens keine Spur. Während ich aber kämpfe, bin ich mir weniger meiner Kraft als meiner Schwäche bewusst, bis ich eines Tages wirklich ein neues Leben führe.

GEBET

Ich bete, dass ich auf meinem Weg zu einem neuen Leben Anzeichen meiner inneren Entwicklung spüren möge. Ich bitte, dass ich ständig zu wachsen versuche.