4. JANUAR

Habe ich zugegeben, Alkoholiker zu sein? Habe ich meinen Stolz bezwungen und zugegeben, dass ich anders als normale Trinker bin? Habe ich mich mit der Tatsache abgefunden, dass ich den Rest meines Lebens ohne Alkohol auskommen muss? Habe ich vielleicht nicht doch noch irgendwelche Vorbehalte - irgendeine ganz hinten in meinem Gehirn versteckte Vorstellung, dass es mir eines Tages doch wieder möglich sein wird, ohne Gefahr zu trinken? Bin ich wirklich ehrlich gegen mich selbst und andere? Habe ich in meinem Innern Inventur gemacht und alles Unrecht zugegeben, das ich begangen habe? Bin ich mit meinen Mitmenschen im Reinen? 

Habe ich versucht, mein Benehmen ihnen gegenüber wieder gutzumachen?

MEDITATION

Ich will daran glauben, dass alles in Ordnung kommt, und mir nur Gutes widerfahren wird. Ich glaube daran, dass Gott sich um mich kümmert und für mich sorgt. Ich will mir keine Sorgen um die Zukunft machen, denn ich weiß, dass mein Weg sich Schritt für Schritt vor mir auftun wird. Die Lasten von morgen will ich Gott überlassen, denn Er ist der große Bürdenträger. Von mir erwartet Er nur, dass ich meinen täglichen Anteil übernehme. 

GEBET

Ich bete, dass ich nicht versuchen möge, mir die gesamte Last des Universums aufzubürden. Ich bitte, dass ich mich damit begnüge, meinen täglichen Anteil zu übernehmen.