4. März

Obwohl wir nun unser leben Gott anheim gegeben und unser Alkohol-Problem in seine Hand gelegt haben, bedeutet das nicht, das wir nun nie wieder in Versuchung geraten zu trinken. Deshalb müssen wir uns stählen für den Moment, da uns die Versuchung überkommt. So lesen und beten wir und wappnen uns innerlich in der Stille vor dem Sturm. Den Tag recht zu beginnen, hilft sehr dabei, nüchtern zu bleiben. Und langsam, während ein Tag um den anderen vergeht und wir uns allmählich an das nüchterne Leben gewöhnen, wird es nach und nach leichter für uns.

Versuche ich so zu leben, wie Gott es will?

MEDITATION

Der Schlüssel zu unserem Glück ist die Überwindung unserer Selbstsucht. Das Glück kommt zu uns im gleichen Maß, wie es uns gelingt, unsere Selbstsucht auszumerzen; und das können wir nur mit Gottes Hilfe tun. Zu Anfang erhaschen wir nicht mehr als einen Funken des göttlichen Geistes, denn da strotzen wir noch vor Selbstsucht. Dann, sobald wir aufgeschlossener werden und mit anderen in Kontakt kommen, schlagen wir einen von zwei möglichen Wegen ein: Entweder wir werden noch selbstsüchtiger, bis der göttliche Funke in uns erstickt - oder wir lernen es, selbstlos zu werden und entwickeln einen seelischen Hunger, der allmählich unser ganzes Ich ausfüllt.

GEBET

Ich bete, dass ich in immer stärkerem Maße selbstlos und aufrichtig, wahrhaftig und liebevoll bin. Ich bitte, dass ich Tag für Tag den rechten Weg beschreiten möge.