7. JANUAR

Wenn die Versuchung an mich herantritt, wie das zuweilen uns allen geschieht, will ich mir sagen: Nein, mein ganzes Leben hängt davon ab, dass ich dieses Glas nicht trinke, und nichts in der Welt soll mich dazu bringen es zu tun. Zudem habe ich jener Höheren Macht versprochen, dass ich es nicht tue. Ich weiß, Gott will nicht, dass ich trinke - und ich darf mein Versprechen Ihm gegenüber nicht brechen. Ich habe mein Recht zu trinken verwirkt; die Entscheidung liegt nicht mehr bei mir.

Habe ich meine Wahl ein für alle Mal getroffen, so dass ich keinen Rückfall befürchten muss?

MEDITATION

Stillschweigend dringt Gottes Absicht in das Herz. Niemand weiß wann. Nur durch eigene Erfahrung wird einem das klar. Gott spricht zum Innersten meines Herzens - und in der Stunde der Versuchung offenbart sich mir sein Wort erst deutlich. Wenn Not am Mann ist, erkenne ich plötzlich seinen Willen. "Dein Vater, der Verborgenes erschauet, belohnet freimütig."

GEBET

Ich bitte, dass ich Gottes Absicht für mein Leben erkennen möge. Ich bete, dass ich mir zu eigen mache, was Er mich lehren will.