9. November

Ich habe gelernt, positiv zu denken und nicht mehr so negativ. Früher habe ich fast alles durch die pessimistische Brille gesehen. In meinen Augen waren die meisten Leute "falsche Fuffziger". Es schien recht wenig Gutes auf der Welt zu geben, dafür aber desto mehr Schwindel und Heuchelei. Den Leuten war nicht über den Weg zu trauen. Sie zogen einen aus, wo sie nur konnten. Wer zur Kirche ging, war scheinheilig. Man musste eben alles mit einem gewissen Vorbehalt betrachten. So war jedenfalls meine Einstellung zum Leben. Jetzt habe ich eine mehr positive Haltung gefunden. Ich glaube an die Menschen und ihre Fähigkeiten. Ich sehe jetzt, wie viel Liebe, Vertrauen und Ehrlichkeit es auf der Welt gibt.

Bin ich jetzt positiv und weniger negativ eingestellt?

MEDITATION

Stelle dir Gott als deinen großen Freund vor und versuche, das Wunder dieser Freundschaft zu begreifen. Wenn du ihm nicht nur deine Verehrung, deinen Gehorsam und deine Ergebenheit entgegenbringst, sondern auch noch seine Nähe suchst, dann wird er dein Freund werden, so wie du sogar der seine werden kannst. Und dann wirst du bald merken, wie er und du zusammen wirken. Er tut etwas für dich, und du tust etwas für ihn. auch sind deine Gebete viel wirklichkeitsnaher, wenn du fühlst, dass Gott genau so auf deine Freundschaft zählt wie du auf die seinige.

GEBET

Ich bete, dass ich Gott als Freund empfinden möge. Ich bitte, dass ich das Gefühl bekomme, für ihn zu wirken.