Sonnenaufgang.jpg   24. Oktober

Vorsätze sind wie Tontauben: Sie sind da, um zerdeppert zu werden. Gute Vorsätze werden fast immer in aller Aufrichtigkeit gefasst. Doch schon der eigentliche Akt, einen Vorsatz zu fassen, ist das Eingeständnis des Betreffenden, dass er diesen Vorsatz ohnehin nicht einhalten kann. Da Vorsätze im Gegensatz zu den unbewussten Wünschen des Betreffenden stehen, sind sie mit ziemlicher Sicherheit von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Wenn jemand wirklich das tut, was er sich vornimmt, dann würde er es ohne den Vorsatz tun, denn wir neigen dazu, die Dinge zu tun, die wir wirklich tun wollen.

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