Sonnenaufgang.jpg   4. Januar

Der Stolz auf seine Herkunft hat manchen Alkoholiker von jener Demut abgehalten, die als erste Voraussetzung für den Erfolg in unserem Programm gilt. Je tiefer jemand in der Tinte sitzt, desto reumütiger erlebt er seinen Zustand - nicht etwa wegen seines Abstiegs auf bestialische Verhältnisse, sondern wegen des Verrats an seinen noblen Familientraditionen.

Stolz auf die Vorfahren ist eine gute Sache, wenn er ein Leben mit dem Geist ihrer Traditionen beseelt. Wenn daraus ein Thron wird, der auf den Leistungen anderer Menschen beruht, dann ist es ein Nichts.

Wir Alkoholiker sollten uns an die Worte Voltaires erinnern, der sagte: "Wer gut dient, der braucht keine Vorfahren." Lasst uns weniger an unsere Vorfahren denken, und dafür lieber daran, was für Vorfahren wir selbst abgeben werden.

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