Sonnenaufgang.jpg   8. April

Schau zurück, mein Freund: die endlosen Nächte, der kalte Schweiß, das Zittern, wie du im Zimmer auf und ab gegangen bist, wie du gebetet hast, dass es endlich Morgen wird, und dabei mit Schrecken daran dachtest, was der Tag wohl bringen würde. Ewig warst du der Sündenbock, ständig in Spannung, und jeder Tag schien so lang wie ein Jahr, wie ein Jahr mit langen Tagen. Die Tage schienen endlos zu sein, und die Nächte dauerten ewig.

Mit solchen Tagen und Nächten ist es vorbei, Gott sei Dank, und jetzt erscheint der Tag nicht einmal mehr lang genug, die Woche scheint nicht mehr genügend Nächte zu haben, und das Leben scheint eine viel zu kurze Zeitspanne zu sein, um all die vielen Ziele zu erreichen, die wir uns inzwischen gesteckt haben.

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