BESINNUNG  AM 15. TAG

 

Mitunter ist unsere Lebenskraft gering. Wir fühlen uns unruhig und zitterig, wir haben Saufdruck. Verwirrt, unglücklich und ego­zentrisch arbeiten wir uns zurück an unser bevorzugtes Plätzchen - zum Fahrersitz. Groll, Sorgen und Intoleranz benebeln unser Denken. Es fällt uns schwer zu beten. Wir versäumen Meetings und vernachlässigen es, anderen zu helfen.

 

TÄGLICHE  INVENTUR

Wie erklären sich unsere Gefühle der Niedergeschlagenheit und Nervosität? Woher kommt dieser Saufdruck? Warum fällt es uns so schwer zu beten? Was können wir dagegen tun?

 

ANREGUNG  ZUR  MEDITATION

Ein heruntergekommener körperlicher Zustand macht einen Alko­holiker nervös und verursacht Saufdruck. Überarbeitung, Mangel an Ruhe und falsche Ernährung begünstigen eine nachtragende Ein­stellung voller Selbstmitleid und Intoleranz. Solche Haltungen tren­nen uns von Gott. Sie töten unseren inneren Frieden und enden im Suff. Wir müssen diese Symptome erkennen und ihre Ursachen be­seitigen. Die besten Hilfen, um damit ein Ende zu machen, sind vernünftiges Essen, Arbeit, Ruhe, Spiel und Gebet.

 

SPIRITUELLER  KONTAKT

Unser Vater, lehre uns die Bedeutung des Wortes: „Das Wichtigste zuerst." Hilf uns, spirituell fit zu bleiben, damit wir nicht trinken müssen. Schenke uns genug Menschen­verstand, damit wir die Gesundheit unseres Körpers erhalten.

 

TÄGLICHE  GESUNDHEITSPRÜFUNG

Für unsere Mitglieder ist der Weg der Genesung mit Stolpersteinen gepflastert, von denen einige unsere physische Gesundheit bedro­hen. Häufig ist unsere Nervenkraft durch den Alkoholismus erschöpft. Mitglieder, die ihr Nervensystem weiterhin übermäßig belasten, be­schwören Unheil herauf. Körper und Geist funktionieren nicht ge­trennt voneinander, in einem kranken Körper ist auch die geistige Ge­sundheit beeinträchtigt. Offensichtlich liegt es in unserm ureigensten Interesse, unsere körperliche Gesundheit wiederherzustellen.