14. März 

Der große gütige Gott sah hinab, lächelte und zählte all seine lieben Kinder; denn jeder Mönch, Brahmane, Türke oder Jude liebte letztlich ihn: durch die Götter, die jedem von ihnen vertraut waren. (Alfred Lord Tennyson) 

Das Zwiegespräch mit einem anderen Menschen heißt Kommunikation, das Zwiegespräch mit Gott Gebet. Es gibt verschiedene Arten des Betens, unterschiedliche Zeiten, in denen es stattfindet, und jeweils andere Namen, die für die Höhere Macht benutzt werden. Wir müssen nicht alle auf die gleiche Weise beten – aber wir alle brauchen das Gebet. 

Das Gebet hilft. Ein endloser Strom von Beispielen fließt durch unsere Gruppentreffen und spiegelt diese Wahrheit wider: Das Gebet hilft. In einer angespannten Zeit, da wir uns ängstigen, in einer schweren Zeit, da wir verwirrt sind, in einer Zeit des Feierns und der Dankbarkeit gab es immer irgendwo einen, der betete. Gott wurde gesucht, und die geistigen und seelischen Tore im Innern wurden geöffnet mit einem einfachen: „Hilf mir, sei bei mir.“ Die Gegenwart Gottes stellte sich ein. 

So schwach und zögerlich unsere Bemühungen bei einem bewussten Kontakt mit ihm auch sein mögen: Gott wird uns ein Fest bereiten, wenn wir ihn nur dazu einladen. 

Ich will die Hand ausstrecken nach Gott, egal, wie unsicher und unwürdig ich mich fühle.