16. März 

Vater, wie konntest du nur? Warum hast du nicht? Wenn du doch hättest .... (Glen D.) 

Für uns Erwachsene, die wir das innere Kind verstehen wollen, repräsentiert das Wort Vater oft eine Wirklichkeit, die sowohl mächtig als auch verwirrend ist. Für einige unter uns geht es dabei um den Vater, den wir nie hatten. Für andere um den Vater, den wir lieber niemals gehabt hätten. Vielleicht meinen wir auch die Sonne, die nie warm genug schien, um dieses innere Frösteln zu vertreiben, die Stimme in der Höhe, die niemals sprach in all den Jahren, da wir warteten, lauschend. 

Uns wurde beigebracht zu beten: „Unser Vater“, und wir taten es. Vielen von uns kamen die Gebete vor wie unechte Wörter aus einem Märchen. Wenn wir sie aussprachen, empfanden wir nur Leere und ein Gefühl, das uns verwirrte. Viele der Väter in unserem Zuhause waren nicht fähig, die Sicherheit, den Trost und die Wärme zu schenken, die wir brauchten, um uns zu entfalten. 

Aber wir haben einen Vater, der unsere Bedürfnisse kennt, unsere Hoffnungen wahrnimmt und um unsere Verluste weiß. Er ist unwandelbar, unfehlbar: Sein Tun ist frei von menschlichem Scheitern. Unser Vater ruft jeden bei seinem Namen. Wir werden nicht verlassen. 

Heute will ich offen sein für eine andere, größere Wirklichkeit, als ich sie in der Vergangenheit wahrgenommen habe. Ich will lernen, Trost zu finden in der Vaterschaft Gottes.