19. Dezember 

Wir alle bauen am Haus unseres Schicksals, arbeiten in diesen Wänden der Zeit. (Henry Wadsworth Longfellow) 

Es kommt wirklich auf uns selbst an. Wir haben die Wahl, das „Salz der Erde“ zu sein und ein Licht auf dem Gipfel des Berges – oder wir entscheiden uns, etwas ganz anderes zu sein. 

Wenn wir bei den Menschen, mit denen wir umgehen, Leid verursachen, so ist dies häufiger ein Ergebnis von Unachtsamkeit als von Böswilligkeit. – Wir wollen nun vier Weisen betrachten, durch die wir die anderen verletzen. Diese Verhaltensmuster mögen vor langer Zeit ausgeprägt worden und so normal sein, dass wir kaum noch die verheerenden Folgen sehen, die sie hervorrufen. 

Kritisieren: Es unterliegt weder unserer Verantwortung, noch ist es unser Vorrecht, andere mit unseren Urteilen, seien sie zutreffend oder nicht, zu bombardieren. 

Beleidigen: Abfällige Bemerkungen – egal, wie ausgeklügelt sie sind – berauben andere Menschen ihrer Würde und schädigen mit der Zeit ihr Selbstwertgefühl. 

Beschimpfen: Jemanden mit verächtlichen Schimpfnamen zu belegen – selbst, wenn wir „nur Spaß machen“ – ist eine Form vom Misshandlung. 

Ignorieren: Gleichgültigkeit ist grausam; die Vernachlässigung eines anderen ist eine Beleidigung. Menschen, die ignoriert wurden, haben Zweifel an ihrem Wert, wenn nicht gar an ihrem Recht, am Leben zu sein. 

Heute will ich mir die mächtigen Auswirkungen bewusst machen, die meine schlechten Angewohnheiten auf andere Menschen haben können. Ich nehme mir vor, andere Verhaltensweisen zu lernen.