19. August 

Ich bat Gott, in meinem Leben gegenwärtig zu sein. Und diese Gegenwart gab es. (Johnny C.) 

Gebete sind das zentrale Element eines spirituellen Lebens. Aber die Gebete selbst sind nicht das spirituelle Leben – sie sind seine Manifestationen. Genauso, wie Diamanten nicht die Diamantenmine sind, sondern sichtbare Zeichen ihres reichen Schatzes, stellen Gebete Äußerungen des inneren Reichtums dar. 

Ein spirituelles Leben ist dem Geistigen immer offen, ist wach und empfänglich für den Willen der Höheren Macht, wie er sich im täglichen Zwiegespräch mitteilt. Natürlich kann es kein Zwiegespräch geben ohne bewussten Kontakt. 

Die Wörter sind Flügel der Liebe. Wenn wir nicht verbalisieren, was wir denken und fühlen, sind weder die anderen noch wir selbst fähig, zu einem tieferen Verständnis, einem engeren Dialog zu gelangen. 

Die Wörter, die wir zu unserer Höheren Macht sprechen, müssen nicht förmlich oder rituell sein. Die äußere Form des Gebets ist viel weniger wichtig als die innere Bereitschaft dazu., Wenn wir die Hans ausstrecken und uns aussprechen, beten wir. 

Heute will ich den bewussten Kontakt mit meiner Höheren Macht beginnen. Ich will dies nicht als eine Verpflichtung, sondern als eine Einladung zur Liebe betrachten.