2. April 

Das Leben ist ewig; und die Liebe unsterblich; und der Tod nur ein Horizont; und ein Horizont nichts als die Grenze unseres Blicks. (Rossiter Worthington Raymond) 

Ob wir nun religiös sind oder nicht, der Gehalt der Ostergeschichte ist bedeutsam für uns alle. Sie verkündet die triumphale Botschaft, dass das Licht mächtiger ist als die Finsternis, dass die Liebe stärker ist als die Angst und dass das Leben den Tod besiegen kann. 

In uns allen liegen die Keime der Finsternis, der Verzweiflung und des Todes. Einige, die mit den Problemen aus der Kindheit mehr oder minder bewusst konfrontiert sind, haben ihr ganzes Leben mit der Angst zugebracht, eines Tages von dieser Dunkelheit heimgesucht zu werden. Für sie, für uns ist das Osterfest das Symbol dafür, dass der endgültige Sieg dies Lichts herbeigeführt wurde durch die Kraft, die uns übersteigt. So feiern wir an diesen Tagen unsere tiefe Verbundenheit mit dieser Höheren Macht. 

Gleich, welchem Glauben wir anhängen – die Ostergeschichte handelt nicht nur davon, was mit einem anderen geschehen ist. Sie sagt, was mit uns geschieht – oder geschehen kann. Sie lässt uns die Erfahrung der Auferstehung und des neuen Lebens machen – selbst wenn wir dazu aus eigener Kraft nicht fähig wären. 

Ich glaube daran, dass ein neues Leben möglich ist durch die Macht des liebenden Gottes