2. August 

Wenn du in dir selbst keinen Frieden findest, wirst du ihn nirgendwo finden. (Paula A. Bendry) 

Man gewinnt geistigen Frieden nicht durch Streit, Zufall oder Unterwerfung. Und es gibt keinerlei Frieden durch den Erwerb von Geld oder Ruhm. Keine äußere Realität kann diesem Frieden, der ein Versprechen darstellt, zugute kommen – das liegt in der Natur der Sache. 

Einige Menschen aus nicht intakten Familienverhältnissen leben in friedlichem Licht, und einige, die in scheinbar idealem Milieu aufwuchsen, führen ein Leben in permanentem Chaos. Unter den armen Menschen sind sowohl glückliche wie unglückliche, genauso wie unter den Reichen. Weder das Geld noch der soziale Hintergrund garantieren ein friedliches Herz. 

Es geht hauptsächlich darum, wer wir sind im jetzigen Augenblick – nicht darum, was wir besitzen oder woher wir kommen. Frieden herrscht im Innern jener Menschen, die nach und nach akzeptieren, was nicht geändert werden kann, und den Kampf aufnehmen gegen solche Dinge, die veränderbar sind und einer Auseinandersetzung bedürfen. 

Weil der innere Frieden gewonnen wird durch den Geist – deshalb ist er uns allen zugänglich. 

In meiner Welt bin ich selbst Anfang und Ende des geistigen Friedens. Wenn mein Herz unruhig ist, will ich nur in mir selbst und bei meiner Höheren Macht nach einer Lösung suchen.