22. Januar 

Hoffnung und Geduld sind allerbeste Heilmittel für jeden: weichste Kissen, auf die wir uns fallen lassen können in Not. Immer schenken sie uns Ruhe. (Robert Burton) 

Es ist genauso leicht zu denken: „Ich kann“ wie „Ich kann nicht“. Beide Haltungen sind übliche Orientierungshilfen im Leben, die durch beständigen Gebrauch ganz wie von selbst funktionieren können. Beide haben weniger mit der unmittelbaren Aufgabe zu tun als vielmehr mit der inneren Gestimmtheit desjenigen, der sie zu bewältigen hat. Beide Male ist die Arbeit die gleiche – nur die Einstellung dazu ist verschieden. 

Aber was für ein Unterschied das doch ist! Mit denjenigen, die sagen: „Ich kann“, wollen wir unsere Zeit verbringen. Wir betrachten sie als Vorbild. Sie sind es, die entweder noch nie richtig verloren haben oder aber daran arbeiteten, die positiven Perspektiven wieder zu gewinnen, mit denen wir auf die Welt kommen. Es kommt zum Beispiel einem Baby nie in den Sinn, dass all diese Momente des Taumelns und Hinfallens die Bedeutung haben sollten, es könne nicht lernen zu gehen. Babys wachsen heran, bewegen sich vorwärts, und der Erfolg ist ihnen sicher. Sie haben nicht gelernt, zu zögern oder Niederlagen zu fürchten. 

Wir alle können gut darauf verzichten, auf den Knien herumzurutschen und negative Stimmungen zu verbreiten. Wir wollen den Weg rückwärts gehen in jene Zeit unseres Lebens, als alle Dinge möglich waren,  .... weil sie es immer noch sind. 

Heute will ich meinen Erfolgen die ganze Aufmerksamkeit schenken. Mein Credo lautet: „Ich kann“.