26. Dezember 

Von nichts kommt nichts. (Napoleon Hill) 

Wir haben oft gehört: „Das klingt zu gut, um wahr zu sein.“ Ob wir es nun genau wissen oder nicht, ob wir diese Auffassung akzeptieren oder nicht: Die Erwartung, man bekäme etwas für umsonst oder wenigstens eine Ermäßigung, stellt eine quälende Versuchung dar - oder doch zumindest eine Hoffnung. 

Aber alle wirklich lohnenden Dinge im Leben erfordern ein großes Maß an Anstrengung und Fleiß. Was nicht in die richtige Richtung gebracht, was nicht gehegt und gepflegt wird, verfehlt unweigerlich sein Ziel. Das innere Wachstum bildet da keine Ausnahme. 

Wenn wir uns freikämpfen wollen von den sinnlosen Verhaltensmustern, die in unserer unglücklichen Kindheit erzeugt wurden,, müssen wir bereit sein, die Schritte zur inneren Heilung mindestens genau so konsequent zu praktizieren, wie wir es mit den Gewohnheiten taten, die tief in unserem Leben eingewurzelt sind und uns Kummer bereiten. Wir oft haben wir nicht diese zerstörerischen Weisen des Denkens, des Handelns, des Fühlens eingeübt? Jeden Tag. Viele Male am Tag! 

Obwohl (und gerade weil) dieser Spruch gültig ist: Von nichts kommt nichts, können wir dankbar den Preis entrichten für die innere Heilung – und zwar jedes Mal ein klein wenig. 

Ich bin willens, die Arbeit eines Tages für den Fortschritt an einem Tag zu leisten. Ich weiß, dass ich nicht mehr erwarten kann.