7. September 

Nur Gott ist für jede Bitte empfänglich. (James Russell Lowell) 

Der Ausspruch: “Es wird einem nichts geschenkt” trifft sicherlich auf die meisten Dinge zu. Wenn wir Blumen um uns haben möchten, müssen wir sie pflanzen. Wenn wir einen Preis herbeisehnen, müssen wir ihn gewinnen. Wir erhalten nichts, das wir uns nicht verdient und für das wir nicht bezahlt haben – außer der einen Sache, die am wichtigsten ist: Gottes Freundschaft und Liebe. 

Gott allein kommt – gemäß der Vorstellung, die jeder von Seiner Gegenwart hat – freimütig und bedingungslos zu jedem, der sein Herz öffnet. Der Mensch auf der untersten Sprosse der gesellschaftlichen Leiter ist Gott willkommen. Die göttliche Gabe steht jederzeit dem zur Verfügung, der um sie bittet. 

Warum ermüden wir uns selbst, indem wir allerlei Kinkerlitzchen und vordergründiger Anerkennung hinterher jagen, während die ganze Zeit, gerade vor unserer Nase, die Macht und die Liebe anwesend ist, die alle Dinge möglich und wertvoll macht? 

Ich will bestimmen, was an jedem Tag wichtig ist und was nicht; aus dieser Einsicht werde ich meine Entscheidungen ableiten.