8. März 

Vielleicht bin ich noch nicht angekommen, aber ich bin heute dem Ziel näher als gestern. (Susie McD.) 

Viele Erwachsene, die als Kinder verleugnet wurden, haben  - aus verständlichen Gründen – oft das Gefühl, sie seien nichts wert, sie seien schuldig und müssten sich schämen. Unsere Selbstachtung scheint einen Knacks erlitten zu haben – zumindest haben wir diesen Eindruck -, so dass wir nur schwerlich den eigenen Fortschritt erkennen können. Vielleicht haben wir Angst davor, uns wohl zu fühlen. 

Es braucht Mut, um in die dunkle Straße, die wir gegangen sind, zurückzuschauen und festzustellen, wie weit wir uns dem Licht genähert haben. Aber die Belohnungen sind beträchtlich. Wenn wir uns selbst Glauben schenken: all dem inneren Fortschritt, dem Wunsch und der Bereitschaft zuliebe, die finsteren Winkel unserer Seele zu erforschen, dann haben wir guten Grund, uns selbst, so wie wir sind, zu feiern! 

Wir müssen also mutig sein, um den Dämonen der Schuldgefühle und der geringen Selbstachtung in die Augen blicken zu können und sie zu bannen. Und wenn wir fähig sind, nicht nur zurück, sondern auch vorwärts zu schauen, so ist unsere Aufgabe noch größer. 

Es ist nicht die ganze Geschichte erzählt, wenn feststeht, woher wir kommen oder wo wir gerade in unserer Entwicklung stehen. Wohin wir unterwegs sind – das lässt die Hoffnung steigen und uns freudig rufen: „Ich bin auf dem richtigen Weg zum Ziel! Ich mache meine Sache gut!“ 

Heute will ich dankbar sein für die innere Freiheit, dass ich jeden Tag, an dem ich mein Programm durcharbeite, für mich nutzen kann. Ja- ich nutze ihn wirklich.