18. Februar

Sei froh, dass du leiden kannst, sei froh, dass du fühlen kannst…Wie willst du wissen, ob es dir gut oder schlecht geht, wenn du beides nicht miteinander vergleichen kannst? (Thomas Tryon)

Wie oft schon sind wir abends nach Hause gekommen, verärgert und unzufrieden über diesen fürchterlichen Tag! Oder aber unser Partner, unsere Kinder oder die Freundin, mit der wir die Wohnung teilen, haben ihren Ärger und den Frust des Tages mit nach Hause gebracht. Wie kann man sich wohl fühlen, wenn man einen schlechten Tag hinter sich hat?

Als erstes müssen wir unsere Einstellung ändern und uns an einem Tag, an dem alles schief geht, sagen: „Gegensätze ziehen sich an.“ Wir wüssten nicht, was ein Lächeln ist, wenn wir nicht auch die Sorgenfalten kenne würden. Wir könnten nicht lachen, wenn wir nicht auch fähig wären zu weinen. Und wir würden nicht einmal merken, dass wir krank sind, wenn wir nicht wüssten, wie es ist, gesund zu sein.

Weil wir die Gegensätze kennen – das Gute wie das Schlechte -, sind wir uns unserer selbst bewusst. Und haben wir einmal einen schlechten Tag, können wir uns damit trösten, dass auch wieder gute Tage kommen werden.

Gott, gib mir die Kraft, alle negativen Gefühle zu überwinden. Hilf mir, für jeden Tag dankbar zu sein, wie auch immer er war.