20. Oktober

Das Glück gedeiht im eigenen Haus und kann nicht in Nachbars Garten gepflückt werden. (Douglas Jerrold)

Das Sprichwort „Die Kirschen in Nachbars Garten schmecken süßer“ trifft auf viele Menschen zu. Wenn wir uns eine andere Familie oder ein anderes Paar ansehen, fallen uns meistens nur die positiven Seiten an ihnen auf. Suchen wir diese Pluspunkte dann in unserer Beziehung oder in der eigenen Familie, werden wir sie wahrscheinlich nicht finden. Daraus schließen wir, dass wir nur dann glücklich, sicher und zufrieden sein können, wenn wir das haben, was auch die anderen haben.

In einem alten Sketch zeigt ein Gast in einem Restaurant auf den Teller eines anderen Gastet und wendet sich an den Kellner: „Ich möchte das, was dieser Mann hat.“ Der Kellner holt unverzüglich den halbleeren Teller des anderen Gastes und setzt ihn dem Mann vor. Dieses Beispiel verdeutlicht, dass wir weder die guten Dinge der anderen haben noch teilen können. Wir können uns nur bemühen, unsere Beziehungen und unser Familienleben positiv zu verändern, denn nur wir allein sind in der Lage, unser Leben besser zu gestalten.

Beneide ich andere Menschen und worum? Heute Abend will ich darüber nachdenken, was ich im Leben noch gerne erreichen möchte. Dann werde ich die nötigen Schritte tun, um meine Wünsche zu realisieren.