23. Juni 

Das Leben ist wie ein Fahrrad mit einer Zehngang-Schaltung. Die meisten Gänge benutzen wir nie. (Charles M. Schulz) 

Um ein Fahrrad mit einer Zehngang-Schaltung richtig fahren zu können, müssen wir zuerst lernen, die Gangschaltung zu benutzen. Geht es bergauf, sollten wir wissen, welcher Gang am günstigsten ist, um Steigungen zu überwinden. Fahren wir bergab, sollten wir auch den besten Gang dafür kennen. 

Die Zwölf Schritte des Programms lassen sich mit den Gängen eines Fahrrades vergleichen. Kennen wir den Sinn und Zweck der einzelnen Schritte, können wir sie benutzen, um uns den Weg zu erleichtern. Das Leben mag uns manchmal wie eine Bergtour vorkommen. Der Zweite und Dritte Schritt lehren uns, die Höhere Macht um Hilfe zu bitten. Wenn wir mühelos vorankommen, werden die anderen wahrscheinlich von unserer Stärke und Hoffnung profitieren, die wir durch den Zwölften Schritt erlangt haben. In dem Bemühen, unser Verhalten zu ändern und unsere Charakterschwächen zu bekämpfen, werden der Vierte, Fünfte und Sechste Schritt uns eine große Hilfe sein. 

Wenn wir zu gegebener Zeit auf diese Schritte zurückgreifen, werden wir unsere Probleme lösen. Ignorieren wir die Schritte aber, und lassen wir sie liegen wie die Gänge des Fahrrades, die wir nie benutzen, werden sie rosten und bald wertlos sein. Etwas ordnungsgemäß instand zu halten, bedeutet aber, dass wir uns der Dinge möglichst oft bedienen, um den besten Nutzen daraus zu ziehen. So müssen wir immer wieder auf die Zwölf Schritte zurückgreifen. 

Muss ich mich intensiv mit den Zwölf Schritten beschäftigen, um mehr Nutzen daraus zu ziehen?