24. Juli

Was für ein herrlicher Abend, wenn der ganze Körper nur noch aus Sinnen besteht und das Glück durch jede Pore dringt! (Henry David Thoreau)

Die Schönheit der Natur kann ein einzigartiges Schauspiel sein – wie der helle Vollmond, der gelblich oder weiß schimmernd am Himmel leuchtet. Vielleicht spiegelt sich sein Schein auf der schimmernden Fläche eines Sees wider, wie Silberstrahlen auf einem kühlen, schwarzen Spiegel. Die Lichter einer Stadt verwandeln selbst die tristesten grauen Straßen in ein farbenprächtiges Zauberland. Das gleichmäßige Rauschen des Regens auf dem Asphalt wiegt uns in einen süßen Schlaf. Je mehr wir von unseren Sinnen Gebrauch machen, desto näher sind wir der Höheren Macht. Wir brauchen nur unsere Augen zu öffnen, und wir sehen die Silhouetten der Bäume und Häuser, die Farbenpracht der Lichter um uns herum. Wir können dem Quaken der Frösche, dem Zirpen der Grillen oder dem Heulen des Windes zuhören. Jede Nacht können wir die kühle, frische Nachtluft einatmen, so, als bliese uns der Nachtwind ins Gesicht.

Gott hat nicht nur das Herbstlaub und die grünen Wälder erschaffen, sondern auch die Schönheit der Nacht. Wir müssen nur die Augen und Ohren öffnen, um uns der Schönheit um uns herum bewusst zu werden.

Ich möchte, dass die Nacht zu einem Erlebnis für mich wird. Ich will für die Nacht genau so dankbar sein wie für den Tag.