27. April

Optimismus ist lebenswichtig. Wer ihn nicht in sich trägt, dem wird er von außen her zuteil. (Dr. Denis Waitley)

Was hat uns früher optimistisch gestimmt? Ein Glas Alkohol, ein Joint, ein gutes Essen oder eine glückliche Beziehung? Oder haben wir uns vom Optimismus der anderen anstecken lassen? Doch dieses Gefühl hat vermutlich nie lange angehalten, denn es kam nicht aus uns selbst heraus, sondern wurde uns durch andere vermittelt. Sobald sich dann etwas ändert, ist es auch mit unserem Optimismus vorbei.

Heute sind wir im Begriff zu lernen, wer wir eigentlich sind und was es heißt, „zu fühlen“. Wir lernen auch, das Alleinsein und die eigene Gesellschaft zu lieben. Wir lernen unsere Gefühle, die von innen kommen, kennen. Doch wie können wir aus eigener Kraft heraus optimistisch und hoffnungsvoll werden?

Wir können vergleichen, wie wir heute sind und wie wir früher waren, bevor wir das Programm kannten. Wir können auch Optimismus verspüren, wenn wir bei den anderen Teilnehmern Veränderungen feststellen. Abstinenz von Alkohol und Drogen, neue Verhaltensweisen und nachlassende Stimmungsschwankungen sind deutliche Beweise dafür, dass das Programm wirkt. Unser Optimismus wird noch zunehmen, wenn wir unser Wachstum und das der anderen klar erkennen können.

Kann ich hinsichtlich meines Wachstums optimistisch sein? Habe ich auch schon an den anderen Teilnehmern des Programms positive Veränderungen festgestellt?