4. Februar

„Ach was“, sagte Fritz, mein ältester Sohn, ärgerlich. „Weißt du nicht, dass wir Gott nicht vorschreiben können, was er für uns zu tun hat? Wir müssen uns gedulden und warten, bis er sich für uns Zeit nimmt.“ (Johann R. Wyss)

Die Geschichte der schiffbrüchigen Familie Robinson ist ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, Geduld zu haben. Es dauerte Jahre, bis sie gerettet wurde. Ihr Schicksal auf dieser einsamen Insel war völlig ungewiss. Doch sie überlebten Tag um Tag, weil sie zusammenhielten und auf eine höhere Macht vertrauten.

Zweifelsohne lassen sich unsere Probleme nicht mit denen dieser Familie vergleichen. Und dennoch meinen wir, es ginge uns viel besser, wenn Gott uns öfter erhören würde. Wie oft haben wir ihn vergeblich um etwas gebeten! Vielleicht hat er auch heute unsere Bitte nicht erhört, wenngleich wir sicher sein können, dass er sie gehört hat. Wir müssen aber schon Gott die Entscheidung überlassen, ob er unsere Bitten erhören will.

Habe ich mich heute mit einer Bitte an Gott gewandt? Heute Abend werde ich ihn nicht bedrängen.