5. März

Vergiss nicht, „haben“ ist nicht gleich „haben“. Du kannst Eigentum besitzen und es nicht genießen. Du kannst ein Vermögen erben und keinen Gebrauch davon machen. Die großen Wünsche, die dir Gott erfüllen kann, hängen davon ab, wie du mit Besitz und Reichtum umgehst. (H.C.C. Moule)

Vieles ist für uns ganz selbstverständlich. Wir streben mehr nach materiellen Dingen, anstatt uns mit den Schätzen zu begnügen, die wir bereits besitzen. Vielleicht haben wir uns heute mehr Kleider, mehr Geld oder eine größere Wohnung gewünscht. Wir glauben, materieller Besitz mache zufriedener, glücklicher und mächtiger.

Dabei besitzen wir immaterielle Schätze, die man nicht mit Geld erwerben kann. Sie tragen wesentlich zu unserer Lebensqualität bei und helfen uns, ein zufriedener Mensch zu werden. Durch sie haben wir unser Leben besser im Griff, ihnen verdanken wir, dass wir glücklich sind. Diese Schätze haben wir nicht durch Überstunden oder einen Kredit erworben, denn Gesundheit, Intelligenz und Glaube kann man nicht kaufen – sie sind uns von Gott gegeben. Ohne diese Gaben Gottes sind wir arm. Doch mit ihnen verfügen wir über einen Reichtum, den man mit Geld nicht aufwiegen kann.

Ist mir eigentlich bewusst, welche große Schätze Intelligenz, Gesundheit und Glaube sind? Ich will dankbar sein für diese Gaben und werde sie von nun an mehr schätzen.