5. April

Um Seelenfrieden zu erlangen, musst du auf deinen Wunsch verzichten, Generaldirektor des Universums zu sein. (Larry Eisenberg).

Wie oft haben wir heute versucht, jemandem unsere Meinung aufzudrängen? Vielleicht haben wir schon auf dem Weg zur Arbeit einen Autofahrer eines Besseren belehrt und später dann versucht, unserem Chef, den Arbeitskollegen, einem Bankangestellten, unseren Kindern oder dem Ehepartner unsere Meinung aufzuzwingen. Und vielleicht sind wir jetzt vor Erschöpfung über diese Anstrengungen dem Zusammenbruch nahe.

Statt uns für die Belange anderer zu interessieren, sollten wir uns um die eigenen Angelegenheiten kümmern. Als erstes müssen wir uns selbst an der Nase fassen, wenn wir merken, dass wir andere beherrschen wollen. Wir müssen herausfinden, was für uns das Richtige ist und nicht für die anderen, und in diesem Sinn sollten wir auch handeln. Wir dürfen uns nicht mehr mit den Problemen unserer Mitmenschen befassen, selbst wenn sie uns darum bitten. Wir müssen in den Spiegel schauen und bereit sein, uns so zu sehen, wie wir wirklich sind.

Heute Abend werden wir erkennen, dass wir von einer Höheren Macht geführt werden, die uns in dem großen Welttheater eine bestimmte Rolle zugewiesen hat und uns befähigt zu agieren. Auch wenn viele andere mit uns auf der Bühne stehen, so ist es nicht unsere Aufgabe, sie zu führen.

Ich will die Höhere Macht darum bitten, mich zu führen und werde aufhören, meine Mitmenschen beherrschen zu wollen.