6. Februar

Gott gab uns den Verstand, damit wir glauben können oder auch nicht. Aber selbst Gott kann uns nicht gläubig machen. Erst wenn wir glauben können, können wir auch beten. (Harriet Arnow)

Nach einem anstrengenden Tag, einem Streit mit einem Menschen, den man gerne hat, nach einer ärgerlichen Reifenpanne, nach langem Warten am Bankschalter oder irgendeiner anderen Unannehmlichkeit fällt es uns nicht immer leicht, an eine höhere Macht zu glauben. „Warum passiert das ausgerechnet mir?“ fragen wir uns. Vielleicht fällt es uns an einem Tag wie heute leichter, an
eine höhere Macht zu glauben.

Aber Gott sucht sich nicht die Menschen aus, die er „bestraft“. Er hat auch nicht ausgerechnet uns ausgewählt. Gott ist immer an unserer Seite, wir müssen nur aufgeschlossen für ihn sein und an ihn glauben.

Wenn wir über die Ereignisse des Tages nachdenken, müssen wir uns fragen, wie oft wir Gott um Hilfe gebeten haben und wie oft nicht. Und wir müssen, bevor wir heute Abend zu ihm beten, fest daran glauben, dass Gott in jeder Minute des Tages gegenwärtig ist, um uns zu helfen.

Habe ich heute Gott um Hilfe gebeten oder habe ich es unterlassen? Wofür werde ich mich heute Abend entscheiden?