15. August – Raum für Gefühle lassen

Wir müssen anderen und uns selbst genügend Raum für Gefühle und den Prozess des Aufarbeitens unserer Gefühle geben.

Wir sind Menschen, keine Roboter. Wichtige Aspekte unserer Person – wer wir sind, wie wir uns entwickeln, wie wir leben – sind im Zentrum unserer Emotionen verankert. Wir haben Gefühle, manchmal schwierige, zerstörerische, explosive Gefühle, die bewältig werden müssen.

Wenn wir uns diesen Gefühlen stellen und sie aufarbeiten, wachsen wir und andere. Menschen brauchen in all ihren Beziehungen – ob Liebesbeziehung, Freundschaft, familiäre Beziehung oder Geschäftsbeziehung – Freiräume, um die eigenen Gefühle aufzuarbeiten.

Es wäre verfehlt, wenn wir für diesen Prozess weder Zeit noch Raum beanspruchen würden. Wir würden uns und unsere Beziehungen zum Scheitern verurteilen, wenn wir dafür in unserem Leben keine Gelegenheit fänden.

Wir brauchen Zeit, um mit Gefühlen ins reine zu kommen. Wir brauchen den Raum und die Freiheit, diese Gefühle aufzuarbeiten – in der schwierigen, zuweilen etwas chaotischen Art und Weise, mit der Menschen mit ihrer Gefühlswelt umgehen.

So ist das Leben. Das ist Wachstum. Und so ist es in Ordnung.

Wir können unseren Gefühlen Platz einräumen. Wir können den Menschen Zeit und Freiraum geben für die Arbeit an ihren Gefühlen. Wir müssen weder uns noch anderen strenge Zügel anlegen. Bei dieser Arbeit sollten wir allerdings darauf achten, unsere Energien gezielt einzusetzen. Nicht alle unsere Gefühle sind es wert, übertriebene Aufmerksamkeit zu erhalten.

Lassen Sie Ihre Gefühle fließen, und vertrauen Sie darauf, wohin der Fluss Sie trägt.

Ich kann meinen Verhaltensweisen vernünftige Grenzen setzen und gleichzeitig Raum für Emotionen lassen.