29. September – Die Bedeutung von Geld

Wir dürfen Geld nicht zum Mittelpunkt unseres Lebens machen. Das bringt uns nicht die Fülle, die wir suchen. Meist führt diese Haltung nicht einmal zu finanzieller Stabilität.

Geld ist wichtig. Es steht uns zu, unserer Leistung entsprechend bezahlt zu werden. Wir bekommen die Bezahlung, die den Wert unserer Leistung ausdrückt, wenn wir daran glauben, sie verdient zu haben. Unsere Pläne scheitern jedoch häufig, wenn wir dem Geld oberste Priorität geben.

Was wollen wir wirklich tun? Wohin glauben wir geführt zu werden? Was sagt unsere Intuition? Wofür fühlen wir uns bestimmt? Was finden wir spannend? Suchen Sie nach dem richtigen Weg, ohne sich mit Geldsorgen zu belasten.

Überdenken Sie die finanziellen Aspekte. Setzen Sie vernünftige Grenzen im Hinblick darauf, wie viel Geld Ihnen zusteht. Gehen Sie in Ihrer Erwartungshaltung davon aus, klein anzufangen und sich dann nach oben zu arbeiten. Wenn Sie sich zu einem Beruf hingezogen fühlen, ergreifen Sie ihn.

Gibt es etwas, das Sie aus tiefstem Herzen nicht tun wollen, etwas, das Ihnen gegen den Strich geht? Zwingen Sie sich, es dennoch zu tun „aus finanziellen Überlegungen“? Das ist leider ein Verhalten, mit dem Sie sich ins eigene Fleisch schneiden. Es funktioniert nicht. Damit machen wir uns unglücklich, und mit dem Geld klappt es meist auch nicht.

Ich habe begriffen, dass die Geldfrage sich von selbst regelt, wenn ich mir auch in beruflichen Angelegenheiten treu bleibe. Manchmal bekomme ich weniger Geld, als ich mir gewünscht habe; manchmal bin ich angenehm überrascht, weil es mehr ist, als ich erwartet habe. Ich bin zufrieden, und ich habe genügend.

Geld verdient unsere Aufmerksamkeit; es kann aber nicht im Vordergrund unserer Interessen stehen, wenn wir spirituelle Sicherheit und Seelenfrieden suchen.

Heute schenke ich Geldfragen Beachtung, ohne sie zu meinen Hauptinteressen zu machen. Hilf mir, Gott, mir selbst treu zu sein und darauf zu vertrauen, dass die Frage des Geldes sich regelt.