5. August – Einstellungen zu Geld

Unser Leben und unsere Geschichte ist oftmals so schmerzerfüllt, dass es uns ungerecht erscheint, wenn wir uns nun nicht nur mit unserer inneren Heilung beschäftigen, sondern auch noch in finanzieller Hinsicht Eigenverantwortung übernehmen müssen.

Das Gefühl ist verständlich; die Einstellung ist ungesund. Viele glauben, dass das Leben im allgemeinen und bestimmte Menschen im besonderen ihnen eine Art Bußgeld schulden – nach allem, was sie bisher durchgemacht haben.

Für unser eigenes Wohlbefinden, um geistigen Frieden und Freiheit zu finden, brauchen wir in Bezug auf Geld gesunde Grenzen; erst dann wissen wir, was wir anderen geben und was wir von ihnen annehmen können.

Haben wir das Gefühl, andere schulden uns etwas? Glauben wir, andere schulden uns etwas, weil wir weniger Geld haben als sie? Glauben wir, bewusst oder unbewusst, dass sie uns Geld „schulden“ wegen der emotionalen Schmerzen, die wir in unseren Beziehungen zu ihnen oder zu einer anderen Person erleiden mussten?

Bußgelder werden von Behörden erhoben, nicht in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Ungesunde Grenzen hinsichtlich dessen, was wir von anderen annehmen, führen zu ungesunden Beziehungen.

Blicken wir nach innen. Der Schlüssel liegt in unserer Einstellung. Es geht darum, welche Grenze wir setzen, was wir zulassen, wenn wir Geld annehmen. Stellen Sie sich der Herausforderung, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

Heute will ich mich um klare, gesunde Grenzen im Hinblick auf den Empfang von Geld bemühen. Ich untersuche meine bisherige finanzielle Lage genau und prüfe, ob ich Geld aus falschen Motiven angenommen habe. Wenn ich Vorfälle aufdecke, die keine gesunde Eigenverantwortung widerspiegelnd, bemühe ich mich darum, Schaden wieder gut zu machen und genau zu überlegen, wie ich das am besten bewerkstellige.