11. Dezember

Lebenskunst besteht nicht darin, Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, sondern darin, an ihnen zu reifen.
Bernard M. Baruch

Natürlich ist es unser Bestreben, Schmerz und Probleme zu vermeiden, doch zeigt unsere Lebenserfahrung, dass wir über das meiste im Leben keine Kontrolle haben. Es wird uns nicht gelingen, Schicksalsschläge zu vermeiden, auch nicht, wenn wir 100 Jahre alt werden. Bisher konnten wir aus schwierigen Situationen so wenig lernen, weil wir zu sehr in unserer Opferrolle gefangen waren. Wir gaben den Umständen die Schuld und klagten: "Das musste ausgerechnet mir armem Kerl passieren ..."

Wenn wir jedoch dahin kommen, in Schwierigkeiten unseren persönlichen Lehrmeister zu sehen, entwickeln wir uns zu Lebenskünstlern. Dann betrachten wir die Welt aus spiritueller Sicht und lassen uns von unserer Höheren Macht führen:

Heute können wir uns entscheiden, ob wir aus den Problemen des Tages lernen wollen, um durch sie zu reifen. Wir könnten uns fragen: "Wie kann ich diese Erfahrung nutzen, um in Zukunft stärker zu sein?"

Gelassenheit entwickelt sich nicht durch das Vermeiden von Schwierigkeiten, sondern durch eine verlässliche Beziehung zu unserer Höheren Macht inmitten aller Probleme.

Mit Gottes Hilfe werde ich in allen Schwierigkeiten eine Möglichkeit sehen zu reifen.