14. September

Wenn ein Mensch sich negativem Denken hingibt, begeht er ein unaussprechliches Vergehen gegen sich selbst.
Maxwell Maltz

Negative Gedanken können eine ebenso zwanghafte Wirkung auf unser Leben haben wie die Sucht.

Das Machtgefühl, das wir verspüren, wenn wir das Leben nur schwarz sehen, verhindert jede angenehme, positive Lebenserfahrung. Manche von uns sagen sich: "Wenn ich das Schlimmste erwarte, kann ich nicht enttäuscht werden." Oder: "Wenn ich mich selbst schlecht mache, wird es kein anderer tun." Dieses Verhalten gleicht einer Autofahrt, bei der wir nur auf den Abfall am Straßenrand achten und nicht auf die Schönheit ringsum. Was wir sehen, mag Realität sein, jedoch nur ein sehr kleiner Ausschnitt davon.

Wer sich angewöhnt hat, negativ zu denken, für den ist es eine Frage des Mutes, es wieder aufzugeben. Das kann niemand an einem Tag schaffen. Ein Anfang kann jedoch darin bestehen, dass wir uns als Menschen sehen, die dem Leben gegenüber offener sind. Ein zweiter Schritt könnte sein, diese Offenheit vorsichtig an Kleinigkeiten auszuprobieren, ohne dass wir zu etwas verpflichtet wären.

Schließlich kommen wir an den Punkt, wo wir ein echtes Risiko eingehen und den Ausgang einer jeden Situation unserer Höheren Macht überlassen können.

Heute will ich mit optimistischen, positiven Gedanken experimentieren.