19. November

Archie Bunker: "Was hast du gegen Rache? Das ist doch die ideale Möglichkeit, mit dem anderen 'quitt' zu werden!"
Norman Lear

Solange wir in feindseligem, negativem Denken gefangen sind, drehen wir uns im Kreis. Rachegedanken können uns zwar im Augenblick gerechtfertigt erscheinen, doch im nachhinein sind sie oft lächerlich und verrückt.

Der Wunsch, mit einem Menschen abzurechnen, wirkt, ebenso wie wenn wir nachtragend sind, wie ein Krebsgeschwür in unserem Körper. Beides kostet Kraft und hindert uns, unsere eigentlichen Möglichkeiten wahrzunehmen. Wir können diesen Kreislauf durchbrechen, indem wir unsere Wut und Rachegedanken anderen offenbaren, mit anderen Männern aus unserer Gruppe sprechen und ihnen erzählen, was uns so wütend macht. Solange wir jedoch unsere Gedanken und Gefühle für uns behalten, wiederholen wir immer das gleiche Denkschema. Wenn wir hingegen den Mut aufbringen, uns anderen mitzuteilen, bauen wir uns eine Brücke zum Umdenken.

Ich will meine negativen Gefühle nicht für mich behalten. Ich werde mit einem Menschen, dem ich vertraue, sprechen, damit ich diese Gefühle allmählich loslassen kann.