27. Mai

Jeder von uns kennt Augenblicke, in denen er die Tiere beneidet: Sie leiden und sterben, aber sie scheinen kein "Problem" daraus zu machen.
Alan Watts

Wenn wir still sind und uns unserer Höheren Macht öffnen, tauchen wahrscheinlich Probleme in uns auf.

Wir suchen nach Weisheit außerhalb unserer selbst, damit uns bei den Herausforderungen des Lebens geholfen wird. Für viele von uns wird dabei das Denken zum größten Problem. Es macht uns viel größere Schwierigkeiten als die Situationen, die wir meistern müssen.

Anders als die Tiere verkomplizieren wir das, was eigentlich einfach ist. Schmerz ist niemals gerecht - also brauchen wir uns keine Gedanken darüber zu machen, wie gerecht oder ungerecht er einen trifft. Von unserem momentanen Standpunkt aus betrachtet, erscheinen uns unsere Probleme vielleicht überwältigend. Aber morgen oder in vier Wochen werden sich die meisten dieser Probleme - schon gelöst haben. Vielleicht können wir uns schon gar nicht mehr an sie erinnern.
Auf unserem spirituellen Weg lernen wir, an jedem Tag das zu tun, was notwendig ist, und das Resultat dem Willen Gottes zu überlassen.

Heute will ich mir die Einfachheit der Tiere zum Vorbild nehmen.