29. November

Wie bei Expeditionen in die Wildnis, wo er Stürme und reißende Flüsse, eisige Kälte und Hagelschauer, Hunger und Durst ertragen muss, erinnert sich der Mensch auch im Leben letzten Endes an die positiven Dinge, nicht an die negativen.
Sigurd F. Olson

Im täglichen Leben sind wir oft sehr kurzsichtig. Morgens stellen wir fest, welche Sorgen uns heute erwarten und was uns Angst macht und unter Druck setzt. Wenn wir jedoch eines Tages auf diesen Tag zurückblicken, werden wir ihn womöglich mit anderen Augen betrachten und ganz andere Erinnerungen an diesen Tag haben.

Lasst uns deshalb heute einen Augenblick innehalten und darüber nachdenken, was wohl den heutigen Tag überdauern wird, was uns an ihm am wertvollsten erscheint und was letzten Endes zählen wird. Für diese kurze Zeit des Nachdenkens können wir alle Ängste beiseite lassen. Wir können erkennen, woher unsere Anspannung kommt und sie unserer Höheren Macht anvertrauen. Dies ist die Zeit, in der wir alle Sorgen fallenlassen und uns stärken können. Der Augenblick der Stille gibt uns Gelassenheit für die Ereignisse des Tages.

Heute werde ich mich an meine Gesundheit erinnern, während ich meine Pflichten erfülle.