5. Oktober

Der Mensch ist dazu verurteilt, in einer überwältigend tragischen und teuflischen Welt zu leben.
Ernest Becker

Das Leben ist hart. Niemals erreichen wir den Punkt, an dem unser Leben frei von Schwierigkeiten und Hindernissen wäre. Egal wie weit wir schon gekommen sind und wie treu wir unserem Programm folgen, nichts kann die Tatsache verleugnen, dass uns der Tod bevorsteht.

Doch so schmerzlich und hart das Leben auch sein mag, so sinnvoll lohnend ist es, wenn wir uns seiner Realität stellen und als spirituell orientierte Menschen leben.

Sobald wir aufhören, uns etwas vormachen zu wollen, sobald wir klar sehen, dass das Leben kein Paradiesgarten, sondern eine harte Schule ist, erkennen wir, dass wir einander brauchen.

Wir brauchen Beziehungen, um seelisch gesund zu bleiben. Wir müssen zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen, wie Menschen es in Katastrophenzeiten tun. Übertriebener Individualismus tut niemandem gut. Wir brauchen Menschen, mit denen wir zusammen sein, feiern, Musik machen und uns gegenseitig ermutigen können. Wir brauchen Gelegenheiten zum Lachen, zum Scherzen und zum Austausch unserer persönlichen Sorgen. Vor allem aber müssen wir zusammenhalten, um uns gegen die destruktiven Kräfte von außen zu verbünden.

Ich bitte um Gottes Hilfe, damit ich echte Beziehungen zu anderen Männern und Frauen in diesem Programm aufbauen kann.